Sexismus, Gewalt und Sprache

Frauen werden in der Öffentlichkeit sexualisiert und als Opfer marginalisiert. Der Fall des US-Produzenten Weinstein zeigt, wie Frauen sexuelle Übergriffe als allgegenwärtiges Übel erleben. Unter dem Hashtag #MeToo twittern Menschen weltweit über Alltagserlebnisse – und zeigen: Das hat nichts mit Hysterie zu tun.

Wie unsere Gesellschaft über sexuelle Gewalt redet, sei sie physisch oder psychisch, trägt einen wichtigen Teil zu den frauenfeindlichen Strukturen in unserer Gesellschaft bei. Denn die Art und Weise, wie dies – nicht nur in den Medien geschieht -, entlässt Männer aus der Verantwortung, da sich die Debatte immer wieder auf die Opferrolle der Frau fixiert. Und das sorgt dafür, dass sich frauenfeindliche Strukturen in den Köpfen und in der Welt erhalten.

In der Süddeutschen Zeitung gibt es zwei  lesenswerte Artikel zu diesem Thema:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/sexismus-und-sprache-gewalt-gegen-frauen-ist-gewalt-von-maennern-1.3714509

http://www.sueddeutsche.de/news/leben/familie-metoo-wir-alle—der-neue-aufschrei-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-171020-99-531010