
Zum „Internationalen Tag NEIN gegen Gewalt an Frauen“ fand ein Vortrag zum Thema „Smartphone-Sicherheit“ in unserer Beratungsstelle statt.
Kriminaloberkommissarin Aniane Emde vom Polizeipräsidium Nordhessen stellte vor, welchen Basis-Schutz auch mobile Endgeräte benötigen.
Sie machte anhand verschiedener Beispiele deutlich, dass die Vielseitigkeit mobiler Endgeräte zur Folge hat, dass die Nutzer*innen schnell den Überblick über alle Funktionen verlieren. Diese Vielseitigkeit und die Unwissenheit nutzen die Täter*innen aus, um an die persönlichen Daten zu gelangen.
Die Kriminalkommissarin wies auf typische Gefahren hin, die im Umgang mit mobilen Endgeräten bestehen, z.B. bei Diebstahl/Verlust des Gerätes, bei Kontrolle von Außerhalb (Lokalisierung, Auslesen der Daten, Sperre) oder bei Apps, die Zugriff auf verschiedene Daten ermöglichen und deren Berechtigungen (Standortfreigabe/Ortungsdienste) überprüft werden sollten. Aber auch beim Verkauf des „alten“ Smartphones gilt es einiges zu beachten: Vor dem Zurücksetzen der Daten auf Werkseinstellungen sollten die Daten verschlüsselt und mit Banalitäten überschrieben werden.
Besonders eindrücklich war der von ihr viel zitierte Satz: „Bequemlichkeit ist immer zum Nachteil der Sicherheit“. So ging es z.B. darum, drahtlose Schnittstellen wie Bluetooth nur bei konkretem Bedarf zu nutzen und fremde WLANs „mit Vorsicht zu genießen“, da Daten unbemerkt abgefangen werden können. Auch wenn es viel einfacher und „bequemer“ ist, in den Einstellungen der Smartphones diese Dienste dauerhaft aktiviert zu lassen, sollte die Sicherheit im Vordergrund stehen.
Weitere Tipps und Infos:
https://www.bsi-fuer-buerger.de/
Internetauftritt des Bundesamtes für Sicherheit und Informationstechnik (BSI)
https://www.polizei-praevention.de/
Ratgeber Internetkriminalität der Polizei Niedersachsen